VOTO – Thesen beantwortet: Bi-Oberasbach, 06/02/2026, Stephan Zeilinger

  • Photovoltaik: "Alle öffentlichen Neubauten sollen verpflichtend mit Photovoltaik ausgestattet werden.",
    75 % Zustimmung,
    Antwort: "Diese pauschale Forderung halte ich für Quatsch. Wenn das Gebäude eine nördliche Dachausrichtung hat und/oder komplett verschattet ist, dann ist die PV rausgeworfenes Geld. Insofern bin ich zwar grundsätzlich dafür, aber am Ende ist es immer eine Einzelfallentscheidung."

  • kostenloses W-LAN: "Es soll kostenloses W-Lan an öffentlichen Plätzen geben.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Wenn Oberasbach sich das leisten kann, sehr gerne. Aber auch hier glaube ich, dass das Geld dafür nicht vorhanden ist. Leider."

  • Medienkompetenz: "Für alle Schüler*innen soll ab der 3. Klasse in jeder Jahrgangsstufe altersgerecht (Medienkompetenz) [Themen: z.B.: Erkennen von Falschmeldungen, Gewalt im Netz,o.ä.] vermittelt werden, anstelle eines Handyverbots.",
    75 % Zustimmung
    Antwort: "Beides. Handyverbot mindestens bis Ende Grundschule UND Unterricht in Medienkompetenz. Wir brauchen beides keine halben Lösungen."

  • Verkehr: "Im Stadtgebiet sollen mehr Ladesäulen für E-Autos geschaffen werden.",
    75 % Zustimmung
    Antwort: "Dazu müsste man die Auslastung der bereits vorhandenen Säulen einmal genau anschauen. Wir fahren selbst e-Auto, "tanken"" aber zu Hause über die PV-Anlage, aber wenn wir einmal eine Säule in Oberasbach bisher gebraucht haben, war eigentlich immer eine frei. Insofern wenn tatsächlich Bedarf da ist, stimme ich dem zu, aber sinnloser Ausbau nur um des Ausbaus Willen halte ich für nicht zielführend, da die Säulen auch Geld kosten im Unterhalt welcher nicht zu vernachlässigen ist, weil diesen zahlen wir."

  • Jugendbeteiligung: "Kinder und Jugendliche sollen mehr in kommunale Entscheidungen einbezogen werden",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Wie und in welchem Umfang dies geschehen kann, muss sicherlich geklärt werden, aber grundsätzlich stimme ich dem voll zu."

  • Ferienprogramm: "Der Umfang des Ferienprogramms für Kinder und Jugendliche soll, im Vergleich zu den Vorjahren, mindestens gleich bleiben.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "An den Kindern und Jugendlichen darf auf keinen Fall gespart werden auch wenn es finanziell eine Herausforderung wird." 
  • Periodenprodukte: "An allen Schulen sollen kostenlose Periodenprodukte zur Verfügung gestellt werden.",
    75 % Zustimmung
    Antwort: "Aber nur wenn deren Ausgabe überwacht wird und gleichzeitig eine Beratung/Betreuung durch eine Lehrerin stattfindet, so dass hier niemand allein gelassen wird." 
  • Kostenübernahme: "Kinderbetreuungseinrichtungen sollen der Stadt keine Kosten mehr verursachen. Die Elternbeiträge werden daher so erhöht, dass diese Kosten gedeckt werden",
    0 % Zustimmung
    Antwort: "Das halte ich für einen extrem schlechten Vorschlag. Auch finanzschwache Familien müssen hier ""mitgenommen"" und unterstützt werden. Das sehe ich als einen sozialen ""Auftrag"" jeder Stadt und Kommune." 

  • Klima: "Alle öffentlichen Gebäude sollen bis 2035 ausschliesslich erneuerbare Energien nutzen.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Grundsätzlich stimme ich dem zu, verweise aber nochmals auf die Haushaltslage der Stadt und, dass dieser Umbau eine Menge Geld kostet. Insofern glaube ich momentan nicht, dass das umsetzbar ist. So ehrlich muss man einfach sein."

  • internationaler Schüleraustausch: "Alle (weiterführenden Schulen) [Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und Förderzentren] im Landkreis Fürth sollen einen internationalen Schüleraustauschanbieten.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Dem ist nichts hinzuzufügen." 
  • Vereinsleben: "Vereinsbeiträge sollen im ersten Jahr des Beitritts von der Stadt übernommen werden.",
    0 % Zustimmung
    Antwort: "Keinesfalls. Die Vereine sind hier selbst in der Pflicht. Auch wir als Bi-Oberasbach sind ein e.V. und müssen selbst für uns sorgen und das sollte auch für alle anderen gelten, ohne Ausnahme." 
  • Schule: "Es soll pro Schulklasse und pro Jahr einen (lebenspraktischen Workshop) [Erklärung: z.B.: kochen, Steuererklärung, Umgang mit Geld, o.ä.] in der Schule geben.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Über Inhalte muß man hier sicher noch diskutieren, aber finde ich unbedingt erforderlich." 

  • Schulessen: "An jeder Schule soll eine kostengünstige, vollwertige Mahlzeit angeboten werden.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Dies finde ich sehr wichtig, dass gerade unsere Jüngsten gesund und vollwertig ernährt werden und bereits früh ein Bewusstsein für gesunde Ernährung bekommen. Außerdem werden die Eltern entlastet." 

  • Jugendarbeit, Sport, Kultur: "Die Gelder für Jugendarbeit, Sport, Kultur sollen auch bei angespannter Haushaltslage nicht gekürzt werden.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Stimme dem zwar voll zu, glaube aber dass dies bei der momentanen Haushaltslage nicht umsetzbar ist. "

  • Verkehr: "Innerorts soll ein Tempolimit von 30km/h festgelegt werden.",
    75 % Zustimmung
    Antwort: "In vielen Teilen stimme ich hier zu, aber nicht in allen Bereichen kann die Stadt das entscheiden (z.B. an der Rothenburger wo die Entscheidungshoheit über die Staatsstraße beim staatl. Bauamt liegt), bzw. macht es auch wenig Sinn, weil diese Bereiche z.B. bereits Spielstraße sind, welche unbedingt in dieser Form erhalten bleiben müssen und hier die Zone 30 eher ein Rückschritt ist." 

  • Klima: "Die Stadt soll finanzielle Anreize zur Verringerung von Emissionen für Bürger*innen und Unternehmen schaffen.",
    75 % Zustimmung
    Antwort: "Anreize schaffen ja, aber nicht finanzieller Art. Die Stadt hat dafür kein Geld mehr auch wenn es niemand sagt. Folglich können solche Anreize auch durch ""Privilegien"" geschaffen werden." 
  • Sportplätze: "Die Sportplätze dürfen von  allen Bürger*innen genutzt werden, wenn diese nicht von Vereinen oder Schulen belegt sind.",
    0 % Zustimmung
    Antwort: "Die Spielplätze ja, die Sportplätze nicht. Das Sportzentrum hat der TSV gepachtet und hat dort ""den Hut auf"" und es ist sicher nicht ganz einfach diese Anlagen zu pflegen und zu erhalten. Darum hier auch keine Fremdnutzung. Viele Spielplätze bieten auch Möglichkeiten z.B. zum Fußball spielen o.ä., dies finde ich ausreichend." 
  • Klima: "Die Stadt soll Schottergärten verbieten.",
    0 % Zustimmung
    Antwort: "Dies ist für uns ein regulierender Eingriff ins Privateigentum, was wir grundsätzlich ablehnen. Wenn die Stadt ausreichend Anreize schafft, dass sich die Leute auch die Zeit für die Pflege ihrer grünen Gärten nehmen wollen, dann halten wir das für sinnvoller. Das muss nicht monetär sein, dies können z.B. auch ""Privilegien"" sein." 
  • Kultur und Freizeit: "Leerstehende Gebäude sollen kurzfristig und unkompliziert für Kultur und Freizeit verwendet werden dürfen.",
    0 % Zustimmung
    Antwort: "Wieder so eine pauschale Forderung. Halte ich nichts davon. Erst einmal klären, wem das Gebäude gehört und wie dessen Zustand ist. Bei privatem Eigentum ist es unantastbar für uns. Privateigentum ist und bleibt privat so lange keine Gefahr davon ausgeht. Bei öffentlichen Gebäuden ist immer eine Einzelfallprüfung erforderlich und wenn diese positiv ausfällt, dann gehen wir den Weg gerne mit." 
  • Bildungsförderung: "Die Ausgaben für die Ausstattung von Schulen und Bildungseinrichtungen sollen höher sein als für Tourismus und Wirtschaftsförderung.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: ohne 
  • Finanzen: "Die Stadt soll auf eigenes finanzielles Risiko Grundstücke erschließen, um sie im Anschluss mit Gewinn zu verkaufen.",
    100 % Zustimmung
    Antwort: "Andere Kommunen machen das seit Jahren erfolgreich insofern kann ich dem nur zustimmen, denke aber, dass Oberasbach auch hier momentan das Geld fehlt." 
  • Schulweg: "Die Stadt soll ein Fahrverbot vor Schulen von 07:30 bis 08:00 von Montag bis Freitag verhängen.",
    0% Zustimmung
    "Völliger Quatsch. Man kann z.B. die Albrecht Dürer Straße vor dem Bonhoeffer Gymnasium nicht sperren. Halte ich für eine Schnapsidee." 
  • Fairer Handel: "Unternehmen, welche sich um fairen Handel und die Reduzierung von Verpackungen bemühen, sollen weniger Gewerbesteuer zahlen.",
    0% Zustimmung
    Antwort: "Die Reduzierung von Gewerbesteuer sollte nicht von solchen Kriterien abhängen, sondern eher von Kriterien wie z.B. Schaffen von Arbeitsplätzen, branchenspezifische Umweltverträglichkeit (z.B. des Produktionsprozesses) und/oder Be-/Entlastung der örtlichen Verkehrsinfrastruktur durch das Unternehmen. Grundsätzlich bin ich ein Freund davon die Gewerbesteuer möglichst niedrig zu halten, um den Standort für viele Firmen attraktiv zu machen. Dabei reicht es oft, wenn die Firmen ""nur ansässig"" werden." 

  • Vereinsleben: "In der Stadt soll eine Grundförderung für (verbandliche Jugendarbeit)[selbstorganisierte Jugendarbeit in Vereinen und Interessensverbänden – freie Träger der Jugendhilfe] gewährleistet sein.",
    75% Zustimmung
    Antwort: "Grundsätzlich stimme ich dem zwar zu, weiß aber als amtierender Stadtrat und Bürgermeisterkandidat dass nach 18 Jahren schwarz -grüner ""Regierung"" in Oberasbach die Stadt ""pleite"" ist und meiner Meinung dafür mindestens in den nächsten 10 Jahren kein Geld zur Verfügung steht." 
  • Vereinsleben: "Die Stadt soll den Vereinen unentgeltlich Besprechungsräume zur Verfügung stellen.",
    0% Zustimmung
    Antwort: "Die Stadt hat das komplette Sportzentrum an den TSV samt Optionen für andere Vereine verpachtet. Das Sportheim des TSV und andere Locations haben genug Platz für Besprechungen. Hier sehe ich keinen Handlungsbedarf." 
  • Barrierefeiheit: "Alle öffentlichen Einrichtungen sollen bis 2030 barrierefrei sein.",
    100% Zustimmung
    Antwort: ohne 
  • Bannwald: "Die Stadt soll einen (Bannwald)[ Ein Bannwald darf nicht für Bebauung oder andere Zwecke abgeholzt werden.] ausweisen.",
    0% Zustimmg
    Antwort: "Oberasbach braucht meiner Meinung nach keinen Bannwald. Es hat  ausreichend Wälder und Flächen für Naherholung. Das ist nur eine Forderung um der Forderung Willen ohne konkreten Anlass."

  • Treffpunkte: "Die Stadt soll für Jugendliche attraktive Treffpunkte schaffen, unabhängig von den Spielflächen für Kinder.",
    100% Zustimmung
    Antwort: "Stimme ich voll zu. Pumptrack und Sportmöglichkeiten sind in Oberasbach in Vielfalt vorhanden, aber das Jugendhaus Oasis gehört endlich generalsaniert und hergerichtet. Weiterhin fehlen, v.a. jetzt nach der Schließung des Rüffel, mehr attraktive Gastroangebote." 
  • Verkehr: "Die Stadt soll (Konzessionen)[ Erlaubnis für einen Anbieter] für Carsharing ausschreiben.",
    100% Zustimmung
    Antwort: "Stimme ich voll zu, ein Potenzial welches die Stadt endlich nutzen sollte, um den Umstieg in Richtung Klimaneutralität zu schaffen, z.B. durch e-Carsharing mit Elektroautos."

  •  Klima: "Im Rahmen eines Klimakonzeptes soll die Stadt im Ortskern Schattenplätze schaffen.",
    75% Zustimmung,
    Antwort: "Grundsätzlich stimme ich dem zu, glaube aber, dass auch hier dazu das Geld fehlt. Schade aber ist so " 
  • Geflüchtetenunterkunft: "Es soll in jeder Geflüchteten-Unterkunft eine hauptamtliche pädagogische Fachkraft eingesetzt werden.",
    100% Zustimmung
    Antwort: "Auch dem habe ich nichts hinzuzufügen." 
  • Verkehr: "Die Stadt soll im Ortskern ausreichend Flächen für Fußgänger und Radfahrer schaffen und die Wege begrünen. Auch wenn dafür öffentliche Parkplätze wegfallen.",
    0
    % Zustimmung
    Antwort: "Es sind ausreichend Flächen für Fußgänger und Radfahrer im Ortszentrum vorhanden. Der Bereich welcher momentan auch als öffentliche Parkplätze genutzt wird, wird an anderer Stelle auch für Kirchweih, Weihnachtsmarkt und für Feste, etc. genutzt und muss so erhalten bleiben. And anderen Stellen in Oberasbach muss man sicher im Einzelfall darüber entscheiden, ob die dortige Situation nicht geändert werden muss. Zum Beispiel im Bereich vieler Schulwege und Hauptstraßen in den einzelnen Ortsteilen." 
  • Schwimmen: "Für alle Schüler*innen im Landkreis Fürth soll Schwimmen im Rahmen des Sportunterrichts verpflichtend angeboten werden.",
    100% Zustimmung
    Antwort: "Ja. Schwimmen muss man können. Ohne wenn und aber. Punkt." 
  • Kreisumlage: "Um die Erhöhung der (Kreisumlage) [Der Landkreis hat keine eigene Einnahmequelle. Er wird durch die Zahlung der Umlage von den Gemeinden finanziert] zu finanzieren, soll die Grundsteuer in der Stadt angehoben werden.", 
    75% Zustimmung
    Antwort: "Nachdem nach ""rabenschwarzen"" 18 Jahren in Oberasbach kein Geld für nichts mehr da ist, wird meiner Meinung nach sogar das nicht ausreichen um den zukünftigen Finanzbedarf zu decken. Sehr traurig, aber wahr. Es sagt nur keiner." 

  • Allianz gegen Rechtsextremismus: "Die Stadt soll Mitglied der Allianz gegen Rechtsextremismus bleiben.",
    100% Zustimmung
    Antwort: "Jeder Extremismus hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. "

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